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Senatskommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis nimmt Arbeit auf

10. Mai 2019

Prüfung der akademischen Aspekte im Zusammenhang mit dem Bluttest zur Brustkrebsdiagnostik

?Wissenschaftliches Fehlverhalten wird an der Universit?t Heidelberg nicht toleriert. Wir sind dabei, mit Ruhe und Sorgfalt die Vorg?nge im Zusammenhang mit dem Bluttest zur Brustkrebsdiagnostik zu untersuchen und den Sachverhalt aufzukl?ren. Verst??e gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis werden wir konsequent ahnden und die erforderlichen Ma?nahmen ergreifen.“ Das erkl?rte der Rektor der Universit?t Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, aus Anlass der ersten Sitzung der von ihm einberufenen st?ndigen ?Senatskommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit Fehlverhalten in der Wissenschaft“ am heutigen Freitag (10. Mai 2019).

Im Mittelpunkt der Kommissionsarbeit steht dabei m?gliches wissenschaftliches Fehlverhalten von Mitgliedern der Universit?t mit Blick auf die komplexen Vorg?nge am Universit?tsklinikum Heidelberg rund um den Bluttest sowie die Aktivit?ten zu dessen Verwertung und Ver?ffentlichung.

Die Untersuchungen sind als Erg?nzung zu der externen Untersuchungskommission zu verstehen, die der Aufsichtsrat des Universit?tsklinikums eingerichtet hat. Die Universit?t werde deren Arbeit unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Kleiner mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Das Rektorat erwarte vom Vorstand des Universit?tsklinikums und der Medizinischen Fakult?t Heidelberg die erforderliche Verantwortung wahrzunehmen und zu einer vollst?ndigen und zügigen Aufkl?rung aller Vorg?nge rund um die Entwicklung und Ver?ffentlichung des Bluttests zur Brustkrebsdiagnostik aktiv beizutragen, so Prof. Eitel.

 

Rechtlicher Rahmen:

Das Universit?tsklinikum Heidelberg ist eine eigenst?ndige Anstalt ?ffentlichen Rechts. Die Medizinische Fakult?t Heidelberg ist Teil der Universit?t, wird aber haush?lterisch wie ein Landesbetrieb geführt und bewirtschaftet ihre Haushaltsmittel im Rahmen der dezentralen Finanzverantwortung eigenst?ndig. Die Personal- und Wirtschaftsverwaltung der Medizinischen Fakult?t obliegt dem Universit?tsklinikum. Ebenso liegt seit einigen Jahren die Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit der Medizinischen Fakult?t in der Hand der Kommunikationsabteilung des Universit?tsklinikums.

Zur Senatskommission:

Die ?Senatskommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit Fehlverhalten in der Wissenschaft“ der Universit?t Heidelberg dient der akademischen Selbstkontrolle in allen Belangen, die wissenschaftliches Handeln in der Forschung und damit unmittelbar verknüpfte Aufgaben in Lehre und Nachwuchsf?rderung betreffen. Sie setzt sich unter der Leitung des Prorektors für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Stephen Hashmi, aus drei Hochschullehrern, darunter ein Wissenschaftler mit der Bef?higung zum Richteramt, und zwei Angeh?rigen des wissenschaftlichen Dienstes zusammen. Hinzu kommen mit beratender Stimme die drei universit?ren Ombudspersonen für gute wissenschaftliche Praxis – je ein Vertreter aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Naturwissenschaften sowie den Lebenswissenschaften; sie werden ebenfalls vom Senat gew?hlt. Die Kommission arbeitet unabh?ngig und ist frei, interne und externe Sachverst?ndige hinzuzuziehen.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte ?nderung: 23.05.2019
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